Die Johannisgemeinde in Weinheim

Die Johannisgemeinde ist Teil der Evangelischen Kirchengemeinde Weinheim. Ihr Gemeindegebiet liegt im Westen der Großen Kreisstadt Weinheim; es erstreckt sich entlang der Bergstraße über das Gebiet der Altstadt bis hinein ins Gorxheimer Tal. Die Gemeinde versammelt sich sonntags in der reformierten Stadtkirche aus dem 18. Jahrhundert am Ende der Hauptstraße in der Nähe zum Marktplatz. An die Kirche schließt sich das Gemeindehaus an, das Ende der siebziger Jahre auf dem Grundstück einer ehemaligen Druckerei erbaut und in mehreren Schritten umgebaut und modernisiert wurde. Das Pfarramt der Johannisgemeinde befindet sich in der Institutstraße 10, die Evangelische Stiftung Pflege Schönau ist hier baupflichtig.

Auf dem Gemeindegebiet befinden sich zwei Kindergärten: der Kindergarten »Sonne« in einem Neubau (2001) der Kirchengemeinde Weinheim in der Albert-Ludwig-Grimm-Straße und der Kindergarten »Baumhaus« in einem Neubau (2004) der Stadt Weinheim in der Müllheimer Talstraße. In der Johannisgemeinde sind derzeit Frau Schubert (Pfarramtssekretärin), Frau Sterzer (Kirchendienerin/Hausmeisterin) sowie Herr Müller (Organist) beschäftigt.

Seit den Kirchengemeinderatswahlen im Dezember 2013 leiten 11 Älteste gemeinsam mit Pfr. Dr. Royar die Johannisgemeinde. Der Ältestenkreis trifft sich monatlich zu seiner Sitzung. Seit 01. Januar 2017 leitet Herr Albrecht Keppler im Vorsitzendenamt den Kreis. Vier Älteste sind in den Kirchengemeinderat Weinheim entsandt und übernehmen Ämter in der Gesamtgemeinde. Pfr. Royar ist derzeit der Vorsitzende des Kirchengemeinderates und leitet und vertritt die Kirchengemeinde Weinheim.

 

Gottesdienstliche Vollzüge

Gemeindegottesdienst

Die Gemeinde feiert wöchentlich um 10:00 Uhr agendarischen Gottesdienst in der Stadtkirche. Jeweils am 1. Sonntag des Monats findet ein Abendmahlsgottesdienst statt, der nach jeweiliger Unterweisung mit Kindern und nicht-konfirmierten Jugendlichen gefeiert wird. Beim Vollzug des Abendmahles konnte eine äußere Form entwickelt werden, die besonders den Gemeinschaftscharakter des Abendmahls zur Geltung bringen lässt: Bei der Austeilung von Brot und Wein stellt sich die versammelte Gemeinde in einem großen Kreis um den Altar auf und feiert das Abendmahl mit Wein und Traubensaft. Taufen finden im Gottesdienst nach Anfrage statt. Derzeit wird regelmäßig  Familiengottesdienst gefeiert, der zusammen mit den Erzieherinnen der beiden Kindergärten vorbereitet und durchgeführt wird.

Kindergottesdienst

Der Kindergottesdienst findet regelmäßig, meist am ersten Sonntag eines Monats statt, von 10 bis 11 Uhr parallel zum Erwachsenengottesdienst; Ausnahmen sind die Feriensonntage. Seit einem Jahr beginnt der Kindergottesdienst gemeinsam mit den Erwachsenen in der Kirche. Nach dem Gloria Patri im Anschluss an das Psalmgebet zündet ein Kind eine kleine Osterkerze an der Osterkerze der Gemeinde an; beide sind identisch gestaltet. Danach gehen die Kinder zusammen mit dem Vorbereitungsteam in einen Raum im angrenzenden Gemeindehaus und feiern dort weiter Kindergottesdienst. Regelmäßige Elemente sind eine Geschichte, passende Lieder, Gebete und ein kreatives Angebot. Ein Kind gerechter Segen beendet den Gottesdienst.

Im Kindergottesdienstteam engagieren sich zurzeit vier ehrenamtliche Mitarbeiterinnen gemeinsam mit Frau Gemeindediakonin Preiß. Das Team trifft sich alle drei Wochen und bereitet drei Kindergottesdienste vor, die jeweils von zwei Mitarbeiterinnen geleitet werden.

Besondere Gottesdienstformen

Neben den besonders ausgestalteten Gottesdiensten an den Kirchenjahresfesten (z. B. Christmette, Gründonnerstag, Osternacht, Konfirmation etc.) und den Familiengottesdiensten, findet in jedem Monat eine Abendandacht in der Stadtkirche statt. In der Adventszeit finden besondere Angebote an Adventssamstagen, aber auch unter der Woche statt. Diese werden gemeinsam mit der Gemeinde an der Peterskirche gefeiert.

Zweimal jährlich finden neben dem Schlossparkgottesdienst der ACK, „Gottesdienste im Grünen“ bzw. auf der Dachterrasse des Gemeindehauses statt. An der Weinheimer Kerwe, die jedes Jahr am zweiten Augustwochenende stattfindet, feiert die Gemeinde Kerwe-Gottesdienst mit anschließendem Frühschoppen.

 

Cafe der Begegnung

Im sog. »Café der Begegnung«, ein Raum im Untergeschoss des Gemeindehauses finden Gottesdienstbesucher nach dem Sonntagsgottesdienst ein Ort zum kurzen Verweilen; Getränke und Kleinigkeiten zum Essen sind bereitgestellt.

 

Kinder- und Jugendarbeit

Kindergarten Baumhaus und Sonne

Die Kita „Baumhaus“ liegt am östlichen Rand der Parochiegrenze der Johannisgemeinde, im Müllheimer Tal. Seit 2004 liegt ein Neubaugebiet in ihrer Nachbarschaft mit vielen jungen Familien. Weitere Bebauungen sind vorgesehen. Zurzeit besuchen 50 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren die Kita, die Leitung hat Frau Schafhaupt inne.

Den Mitarbeiterinnen ist das evangelische Profil der Einrichtung ausgesprochen wichtig; in die Erziehungs- und Bildungsarbeit fließen deshalb viele Elemente christlicher Bildung spürbar ein: die Kinder bekommen eine fundierte Einführung in die biblische Sprache und ihre Bilder, in den Umgang mit christlichen Ritualen und Gebeten sowie in das Feiern regelmäßiger Gottesdienste.

Die Kita »Sonne« liegt im Zentrum der Altstadt, in der Albert-Ludwig-Grimm-Straße in direkter Nähe zum Pfarrhaus der Gemeinde. Sie befindet sich in einem 2004 fertiggestellten Neubau und bietet derzeit 40 Kindern zwischen 2 und 6 Jahren einen Betreuungsplatz; die Leitung hat Frau Schlücker-Kapp inne. Einen besonderen Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit bildet die Bewahrung der Schöpfung: hier finden Inhalte des Kirchlichen Umweltmanagements exemplarisch Eingang in die Kita-Arbeit.

 

Jungschararbeit

Es besteht derzeit eine Jungschargruppe („Die Kichererbsen“), die sich am Freitagnachmittag in der Kita Baumhaus trifft; sie findet im Mehrzweckraum der Kita statt. Das Angebot richtet sich an Kinder ab dem vierten Lebensjahr. Aktuell nehmen durchschnittlich 12 Kinder zwischen vier und zehn Jahren daran teil. Jugendliche Ehrenamtliche teilen sich mit Gemeindediakonin Frau Preiß die Verantwortung für die Jungschar. Auf dem Programm stehen neben Spielen, Basteln, Singen und Geschichten hören auch viel Bewegung im nahe gelegenen Wald oder auf dem Kita-Spielplatz. Aktionen im Gemeindehaus und gemeinsame Angebote mit der Kindergottesdienstgruppe sowie Einladungen zu Familiengottesdiensten und Kinderbibelnächten schlagen die Brücke zur Gemeinde.

 

Eltern-Kind-Gruppe

Die Eltern-Kind-Gruppe wird von Gemeindediakonin Frau Preiß und Frau Böhler geleitet. Die Gruppe trifft sich wöchentlich am Montagvormittag für 1,5 Stunden im Gemeindehaus. Das Angebot ist offen; hauptsächlich wird es von Müttern wahrgenommen. Das Alter der Kinder reicht von wenigen Wochen bis zu drei Jahren. Der Ablauf erfolgt ohne ein festes Programm. Die Erwachsenen nutzen die Zeit zum gegenseitigen Austausch und zum Spielen mit den Kindern. Passend zum Kirchenjahr gibt es Angebote, die für ältere Geschwisterkinder gedacht sind, wie z.B. Spiellieder, Fingerspiele und Tänze. Aus der Eltern-Kind-Gruppe heraus hat sich im letzten Jahr eine Elterngruppe gebildet. Die Kinder der Teilnehmenden sind in Kindergarten oder in der Schule, der Austausch bleibt aber nach wie vor wichtig.

Konfirmandenarbeit

Die Konfirmandenzeit beginnt zum September eines Jahres und endet mit der Konfirmation an Rogate des Folgejahres. Die Konfirmandenarbeit folgt dem Wochenend-Modell: jeweils samstags findet von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr Konfirmandenunterricht (KU) statt. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden besuchen den Gottesdienst. Zwei Elternabende informieren über den Inhalt und die Organisation der Konfirmandenarbeit sowie über die Planungen des Konfirmationsgottesdienstes.

Noch nicht getaufte Konfirmandinnen und Konfirmanden werden in der Osternachtfeier getauft; vor der Konfirmation findet ein Gottesdienst statt, den die Konfirmandinnen und Konfirmanden selbstständig gestalten; die Erarbeitung findet im KU statt. Am Vorabend der Konfirmation findet ein Abendmahlsgottesdienst statt, der gemeinsam mit den Eltern und Patinnen und Paten gefeiert wird; im Konfirmationsgottesdienst findet dann keine Feier des Abendmahls mehr statt; durch mögliche Teilnahme von Kindern am Abendmahl, verliert die Konfirmation ihre Bedeutung als Beginn einer eigenständigen Teilnahme  am Abendmahl. Am Montag nach der Konfirmation sind die Konfirmierten in die Kirche eingeladen, zum gemeinsamen Abschluss mit Essen und Erzählen.

Evangelische Bildungsarbeit an den Schulen

Auf dem Gemeindegebiet liegen zwei Grundschulen: die dreizügige Pestalozzi-Grundschule (in der Nähe der Stadtbibliothek) und die einzügige Waldgrundschule (Müllheimer Tal). Gemeindediakonin Frau Preiß unterrichtet in der Waldschule. Pfarrer Royar unterrichtet derzeit mit einem Deputat von sechs Stunden am Werner-Heisenberg-Gymnasium. Neben dem ev. Religionnsunterricht findet am Gymnasium ein ausgedehntes Gottesdienstprogramm statt, das ökumenisch verantwortet wird. Neben den klassischen Schulgottesdiensten am Schuljahresschluss und vor den Weihnachtsferien, werden auch Gottesdienste am Buß- und Bettag, zu Neujahr, zum Schuljahresbeginn und vor den Osterferien gefeiert; hinzu kommen noch Andachten und Gottesdienste mit den Abiturientinnen und Abiturienten. Durch die Tätigkeit am Gymnasium ist ein dauerhafter Kontakt zu Jugendlichen auch aus der Johannisgemeinde möglich. Neben der schulischen Arbeit am Werner-Heisenberg-Gymnasium verantwortet Pfarrer Royar in Zusammenarbeit mit Kolleginnen den Schulanfängergottesdienst der Waldschule und die Gottesdienste der Maria-Montessori-Schule.

 

Erwachsenenarbeit

»Kunst und Musik« in der Stadtkirche

Mehrmals im Jahr wird die Stadtkirche zum Veranstaltungsort für Konzerte verschiedenster Musikrichtungen. Informationen dazu finden Sie im Gemeindebrief und im Veranstaltungskalender.

 

Kirchliches Umweltmanagement »Grüner Gockel«/FairKaffee

Seit 2004 ist in der Gemeinde das Umweltmanagement »Grüner Gockel« eingeführt. Eine Gruppe von derzeit 12 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden arbeitet unter dem Vorsitz von Frau Ute Timmermann an der Umsetzung der vorgegebenen Standards.

Es wurden ökologische Leitlinien erarbeitet, die dazu anleiten sollen, in sämtlichen Bereichen der Gemeindearbeit nachhaltig mit allen Ressourcen zu wirtschaften und die Umwelt vor möglichen Belastungen zu bewahren.

  • Schonung und Bewahrung natürlicher Ressourcen: Alle Verbräuche an elektrischem Strom, Heizenergie und Wasser werden fortlaufend dokumentiert und analysiert. Es werden daraus Einsparmaßnahmen abgeleitet, Sorge für ihre Umsetzung geleistet und ihr Erfolg kontrolliert.
  • Vermeiden Umweltbelastungen aller Art: Abfälle, die nicht vermieden werden können, werden umweltgerecht entsorgt. Der Einsatz schadstoffhaltiger Produkte wird in allen Einrichtungen der Johannisgemeinde nach Möglichkeit vermieden.
  • Vermeidung von Umweltbelastungen insbesondere bei Einkäufen: Es wird sich bemüht, nach Möglichkeit nur einheimische Waren einzukaufen. Bei Erzeugnissen aus der Landwirtschaft wird auf biologischen Anbau der Güter geachtet. Bei Waren aus anderen Erdteilen wird versucht sicherzustellen, dass diese unter menschenwürdigen und umweltschonenden Bedingungen hergestellt wurden.
  • Regelmäßige Veröffentlichung der durchgeführten und geplanten Maßnahmen: Insbesondere die Mitarbeitenden in der Gemeinde, aber auch die Öffentlichkeit, werden aktiv in die ökologische Arbeit einbezogen. Sie erhalten Informationen und geeignete Hilfsmittel an Hand, um sich den genannten Leitlinien gemäß verhalten zu können.

Weil das Kirchliche Umweltmanagement auf die Nachhaltigkeit der Maßnahmen setzt, wurden besonders energiesparende und klimaschonende Maßnahme umgesetzt: z.B. der Austausch aller möglichen Leuchtmittel durch Energiesparlampen; die Wärmeisolierung der Kirche und des Gemeindehauses; die Optimierung der Heizungsanlage; die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Gemeindehausdach. Die bisher erreichten Umweltstandards sind von einem unabhängigen Gutachter zertifiziert worden und stimmen mit den Vorgaben der Europäischen Umweltaudit-Verordnung (EMAS II) überein.

Überdies nimmt die Gemeinde seit 2007 an der Aktion »1000 Gemeinden trinken fair gehandelten Kaffee« von »Brot für die Welt« teil. Die Gemeinde verpflichtet sich dabei nur fair gehandelten Kaffee bei allen ihren Veranstaltungen und in allen ihren Einrichtungen anzubieten.

Evangelische Gemeindebücherei

Die Gemeindebücherei besteht seit ca. 30 Jahren und ist die einzige evangelische Bücherei in Weinheim und Umgebung. Mit einem Medienbestand von 2300 Bänden ist gut sortiert und umfasst Bilderbücher, Erstlesebuch, Jugendbücher, Sachbücher für Kinder und Jugendliche, Comics, Spiele, sowie Romane, Biografien, Krimis, Großdruckbücher, Ratgeber, Sachbücher für Erwachsene und religiöse Literatur.

Die Ausleihe ist kostenlos. Das Bücherei-Team besteht derzeit aus sieben MitarbeiterInnen in der Gemeinde und 10 „Ausleihmüttern“ in der Waldschule (einzügigen Grundschule auf dem Gemeindegebiet). Zur Leseförderung in der Grundschule ist die Waldschule eine Kooperation mit der Gemeindebücherei eingegangen. Die Bücherei stellt dazu der Schule ca. 150 Bücher zur Verfügung; die Ausleihe wird dort organisiert; halbjährlich werden die Bücher ausgetauscht. Gemeinsam mit der Waldschule werden auch Veranstaltungen zur Leseförderung durchgeführt.

Die Leitung hat Frau Ambrosy. Die Bücherei veranstaltet selbst im Gemeindehaus Kindernachmittage, Vorträge über Autoren, Bücherflohmärkte, Lesungen etc. Die Vorsitzende des Ältestenkreises, Frau Lotte Ambrosy, ist seit 2007 Mitglied im Leitungsgremium des Landesverbandes der Evangelischen Büchereien Baden. Durch private Besuche auf der Frankfurter und Leipziger Buchmesse und Teilnahme an verschiedenen Fortbildungsveranstaltungen, werden für die Bücherei Neuerscheinungen erworben.

 

Bibelgesprächskreis

Alle vierzehn Tage treffen sich Gemeindeglieder zum gemeinsamen Lesen biblischer Texte und Austausch darüber. Geleitet wird der Bibelgesprächskreis von Pfr. Royar.

Theologischer Lesekreis

Im theologischen Lesekreis wird zweimal pro Jahr eine Lektüre eines theologischen Buchangeboten, wobei der Austausch und die theologische Diskussion im Vordegrund stehen. Der Kreis besteht derzeit aus 11 Erwachsenen. Bisher wurden gelesen: Fulbert Steffensky, Schwarzbrotspiritualität; Michael Welker, Was geht vor beim Abendmahl?; Wolfgang Huber, Der christliche Glaube. Eine evangelische Orientierung.

Malkreis „Farbe und Form“ in Joahnnis

Seit Juni 2006 treffen künstlerisch Interessierte wöchentlich um gemeinsam zu malen bzw. künstlerisch tätig zu sein; seit 2013 ist der Kreis erweitert um den ehemaligen Malzirkel aus Ritschweier. Grundlegend geht es um das Erlernen und Einüben von verschiedenen Gestaltungstechniken, die für das Erarbeiten von Ausstellungen und Kunstkarten genutzt werden. Hierzu zählen Ausstellungen zu biblischen Themen (z.B. »Ich-bin-Worte des Johannesevangeliums«, »Jeremia«, »Apostelgeschichte«, »Schöpfungen«, »Ernte-Erntezeit-Erntedank«), Kunstkarten («Grüner-Gockel«; Advent/Weihnachten; Jahreslosung; Einladungskarten für die Gemeindearbeit).

Arbeit mit Seniorinnen und Senioren

Die Gemeinde bietet alle zwei Wochen einen Frauenkreis an, der vornehmlich von Seniorinnen besucht wird. Wöchentlich findet eine Seniorinnen-Gymnastik im Gemeindehaus statt, die vom DRK angeboten wird.

In der Besuchsdienstarbeit engagieren sich gemeinsam mit dem Pfarrer derzeit noch zwei Gemeindeglieder. Zu Geburtstagen werden alle Gemeindeglieder zu den runden Geburtstagen am 80. und 90. Lebensjahr besucht. Alle Gemeindeglieder ab dem 70. Lebensjahr erhalten eine Glückwunschkarte und eine Einladung zu einem vierteljährlichen Geburtstagskaffee. Im Ev. Bodelschwingh-Heim macht eine Mitarbeiterin ausschließlich Geburtstagsbesuche; auch hier besucht der Pfarrer nach Möglichkeit die Jubilarinnen und Jubilare zu den runden Geburtstagen.

Beziehungen zu anderen Gemeinden

Die Gemeinden der Altstadt kooperieren bei Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen sowie in der kirchenmusikalischen Arbeit. Gemeinsam gründen sie eine Stiftung zur Förderung der Kirchenmusik und bieten ein komplementäres Gottesdienstprogramm.

Die ökumenische Zusammenarbeit mit der röm.-kath. Seelsorgeeinheit gestaltet sich gut, wenn auch nur auf sehr wenigen Gebieten. Sie ist reduziert auf Schulgottesdienste, ökumenische Bibelwoche und ACK-Arbeit. Auf der Ebene der ehrenamtlichen Kontakte treffen sich einmal jährlich Pfarrgemeinderäte und Kirchenälteste der Altstadtgemeinden, Gottesdienste werden wechselseitig besucht, auch spezielle Angebote in den Gemeinden. Gemeinsam führen die Gemeinden von Januar bis März den jährlichen »Weinheimer Mittagstisch« für bedürftige Menschen durch. Im Hinblick auf die übergeordnete ökumenische Zusammenarbeit beteiligt sich die Johannisgemeinde an der Hospiz- und der Nachbarschaftshilfe in Weinheim, die mittlerweile entlang der Bergstraße Hilfesuchende betreuen.